
Viel Lärm um gesunde Luft!
Nachfolgend ein Bericht aus der Presse zum Thema Feinstaub
Die neue Verordnung hat nur einen geringfügigen Einfluss auf unser Angebot. Von den Fachleuten wird die neue Verordnung durchweg positiv begrüßt.
Die von uns angebotenen Markengeräte erfüllen bereits jetzt fast alle die geplanten Grenzwerte, zu einem großen Teil sogar schon die erst für 2015 geplanten Werte.
So genießen alle Öfen, die den ab 2008 geplanten Grenzwert von 100 mg Feinstaub pro m³ Rauchgas (bezogen auf 13 % O2) unterschreiten einen Bestandsschutz bis an ihr Lebensende. Die weitere Nutzung älterer Kaminöfen, die diesen Wert nicht erfüllen ist gestaffelt, so werden Geräte die vor 1975 Typ-geprüft wurden am 31.12.2014 stillgelegt, (Geräte von vor 1985 dürfen bis 31.12.2017 und Geräte älter als 1995 bis 31.12.2020 genutzt werden) Geräte die nach dem 01.01.1995 geprüft wurden und den Grenzwert nicht einhalten dürfen noch bis 01.01.2025 betrieben werden.
Möchte der Ofennutzer diesen weiterhin betreiben, kann er mit den entsprechenden Hilfsmitteln (Filter, Rußpartikelabscheider, o.ä.) dafür sorgen, dass der Ofen dann die benötigten Werte einhält. Derzeit liegen die Kosten für solche Geräte jedoch zwischen € 1.200 und € 1.500, so dass oftmals ein neuerer Ofen die sinnvollere Wahl darstellt.
Ausgenommen von der Verordnung sind bestehende Offene Kamine, die nur gelegentlich betrieben werden, historische Öfen, die nachweislich vor 1950 erstellt wurden sowie Koch- und Backöfen.
Doch nicht nur die Ofenhersteller, sondern auch die Nutzer werden mehr zur Verantwortung gezogen, so ist es geplant, dass jeder Käufer eines Ofen spätestens ein Jahr nach Inbetriebnahme von seinem Schornsteinfeger bezüglich sachgerechter Bedienung, ordnungsgemäßer Lagerung des Brennstoffes und richtigem Umgang mit dem Brennstoff beraten wird. Weiterhin soll der Schornsteinfeger alle fünf Jahre überprüfen, ob sich der betriebene Kaminofen in einem ordnungsgemäßen technischen Zustand befindet und ob das verwendete Scheitholz die maximale erlaubte Restfeuchte von 15 % - 20 % aufweist. Bereits heute bieten Fachbetriebe regelmäßige Wartungen für Öfen an, damit eine lange Lebensdauer erreicht werden kann.
Diese Maßnahmen werden dafür sorgen, dass das Heizen mit dem schon CO2-neutralen Brennstoff Holz noch umweltfreundlicher wird. Im Grunde genommen ist das ein wichtiger, aber auch anspruchsvoller Schritt für den zukünftigen Umgang mit unseren Energie-Ressourcen.
Holz ist seit jeher Brennstoff Nummer 1 gewesen - und es gibt immer noch genügend Waldfläche. Wer mit Holz heizt, liegt grundsätzlich schon mal nicht falsch. Bei der Verbrennung werden außerdem hauptsächlich diejenigen Stoffe freigesetzt, die auch bei der natürlichen Zersetzung des Holzes entstehen.





